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Gesundheit, Hygiene & Co in Ghana
 
Am Stafettenlauf „Saubere Hände“ waschen sich Kinder die Hände mit Seife und Wasser.
Kinder in armen Bezirken von Accra lernen Lebenskunde durch die Aktivitäten von Right To Play
 
An der Street Academy, einer 1986 gegründeten, unentgeltlichen Schule für Bedürftige in der Stadt, zeigen Kinder bemerkenswerte Änderungen in der Art, wie sie für sich selber sorgen und miteinander umgehen. Für mittellose Kinder zwischen 10 und 18 Jahren, die kein Schulgeld zahlen können, ist die Street Academy eine Chance, sich zu entwickeln und ihre Situation zu verbessern, indem sie ein nützliches Handwerk lernen können oder sogar den Sprung zu einer formellen Hochschulbildung schaffen.
 
Constance Quartey ist Right To Play-Coach an der Street Academy und verwendet die gesundheitsorientierten Spiele von Right To Play seit einem Jahr. Jeden Freitag ergänzt sie mit den Spielen den Lehrplan und lässt sie auch sonst in die Abläufe im Klassenzimmer einfliessen. Viele der Kinder kommen aus Jamestown und Osu, einer unsauberen Gegend von Accra, und ihre Gesundheit ist besonders gefährdet. Bei den Spiel- und Sportaktivitäten, in denen Constance diese Kinder anleitet, legt sie das Schwergewicht deshalb auf Aktivitäten, welche das Bewusstsein für gesundheitsfördernde Praktiken schärfen. Die Ergebnisse, die sie bei den Kindern feststellt, begeistern sie.
 
„Dort, wo die Kinder herkommen, sieht man rundherum meistens viele schmutzige Dinge“, sagt Constance. „Daher finde ich es wichtig, dass ihre Spiele auf Sauberkeit ausgerichtet sind. Viele Spiele nehmen auch Bezug auf Malaria, Prävention, Diagnose und Behandlung. Anzeichen, dass die Kinder durch die Right To Play Spiele eine Menge lernen, sind unter anderem ihre Bereitschaft, die Fingernägel zu schneiden, sauber zu bleiben und mit schmutzigen Dingen nicht zu spielen.“
 
Beim Spiel Stafettenlauf „Saubere Hände“ beispielsweise waschen sich Kinder die Hände mit Seife und Wasser. Das Ziel dieses gesundheitsbezogenen Spiels ist, dass die Kinder lernen, Hygiene sicherzustellen.
 
Seit nunmehr einem Jahr bringt Constance Quartey Right To Play Spiele an die Street Academy, und sie ist überzeugt, dass die Aktivitäten für die Entwicklung der Kinder von Vorteil waren. „Als Right To Play Coach leite ich Spiele nicht einfach zum Spass. Ich leite sie, weil ich will, dass die Kinder auch Kompetenzen lernen, die für ihren Lebensweg wichtig sind. Ich schaffe es nicht immer, dass jedes Kind die verbesserten Fähigkeiten zeigt, die ich sehen möchte. Wenn ich sie aber bei 20 von 40 Kindern sehe, bin ich zufrieden, dass ich wenigstens, indem ich Bildung durch Spiel verstärke, auf das Leben der Kinder einen günstigen Einfluss habe.“
 
Die Coach-Funktion von Constance und die Anstrengungen, die andere, von Right To Play ausgebildete Coaches an der Schule machen, sind zweifellos von Bedeutung. Sie werden in Ghana weiterhin Unterstützung bieten, dass einige der besonders benachteiligten Kinder ihren Horizont erweitern und ihr Leben besser wird.
 
Von Abena Anim-Adjei, Projekt-Mitarbeiterin bei Right To Play Ghana

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