Right To Play/Switzerland/news and media/Fabienne Suter wird Botschafterin von Right To Play
 

Zürich, 4. August 2010 – Die Schweizer Skirennfahrerin Fabienne Suter wird neue Athletenbotschafterin der internationalen humanitären Organisation Right To Play, die sich im Bereich Sport für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Regionen und Krisengebieten einsetzt. Durch Auftritte in den Medien und Teilnahmen an Veranstaltungen tragen die Botschafter die Philosophie von Right To Play in die Welt hinaus.  

Nach einer dreijährigen Leidensgeschichte infolge eines Trümmerbruches am linken Scheinbeinkopf fand das Schweizer Skitalent Fabienne Suter 2006 den Weg zurück in den Skisport. Bereits im Februar 2008 feierte sie beim Super-G in Sestriere ihren ersten Weltcupsieg. Beim Weltcupfinale in Bormio im März 2008 folgte sogleich ihr nächster Super-G-Sieg. In der Saison 2008/09 fuhr sie im Super-G wiederholt aufs Podest und siegte im Februar 2009 in Bansko erstmals in einer Weltcupabfahrt. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver verpasste Fabienne Suter mit einem vierten Platz im Riesenslalom, einem fünften Platz in der Abfahrt sowie einem sechsten Platz in der Super-Kombination das Podest nur knapp. 

Gute Vorbereitung trotz Verletzungspech
Fabienne Suter hat in ihrer Karriere also schon einige Auf und Ab erlebt. Die positive Wirkung von Sport und Spiel hat sie darin bestärkt, sich für Right To Play zu engagieren: "Sport ausüben zu dürfen, hat mir in meinem Leben viel gegeben. Mit meinem Engagement für Right To Play kann ich einen Teil davon an Kinder in benachteiligten Ländern dieser Welt weitergeben." Leider ist Fabienne Suter aktuell einmal mehr mit einer Verletzung beschäftigt: „Während meine Skifahrer-Kolleginnen bereits die ersten Schneetrainings absolvieren, steht für mich, wegen einer Knöchelverletzung am Fuss, noch Konditionstraining auf dem Programm. So verbringe ich im Moment meine Tage im Kraftraum, auf dem Rennvelo, im Schwimmbecken und in der Turnhalle, damit ich im Winter gut vorbereitet in den Kampf um Hundertstelsekunden eingreifen kann. Doch schon jetzt freue ich mich riesig auf meine ersten Schwünge im Schnee. Anfangs August wage ich ein Skitraining auf unseren heimischen Gletschern in Zermatt und Saas-Fee und Mitte August fliegen wir dann nach Neuseeland und hoffen auf winterliche Temperaturen und tolle Schneeverhältnisse!“ 

Kompetenzen fürs Leben vermitteln
„Right To Play schafft die Möglichkeit, dass Kinder auf der ganzen Welt spielen können und nutzt dabei die positive Kraft des Sports, indem auf spielerische Weise wichtige soziale Fähigkeiten vermittelt werden“, sagt Fabienne Suter zur Tätigkeit von Right To Play. Die Sport- und Spielprogramme konzentrieren sich auf die folgenden Bereiche: 

·         Grundausbildung und Förderung der körperlichen, sozialen, kognitiven und emotionalen Entwicklung von Kindern
·         Gesundheitsförderung und Prävention von Krankheiten
·         Konfliktvermeidung und Friedenserziehung
·         Entwicklung von Gemeinschaften und Integration von Benachteiligten 

Ein internationales Team aus festen und ehrenamtlichen Mitarbeitern bildet lokale Freiwillige aus, welche als Coaches die Sport- und Spielaktivitäten durchführen. Weltweit sind rund 15‘000 Coaches tätig, vermitteln Wissen, bilden Bewusstsein und trainieren mit den Kindern und Jugendlichen Fähigkeiten wie Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen, Problemlösungs- und Kommunikationsfähigkeit. Durch diese Betreuer vor Ort wird eine langfristige Fortführung und Weiterentwicklung der Programme gewährleistet. 

Hilfe für 700‘000 Kinder in 21 Ländern
Die Programme von Right To Play sind auf Kinder in benachteiligten Regionen der Welt ausgerichtet, beispielsweise Flüchtlinge, ehemalige Kindersoldaten, von HIV und Aids Betroffene, Strassenkinder, Behinderte und Mädchen. Aktuell profitieren regelmässig rund 700‘000 Kinder in 21 Ländern in Afrika, Asien, dem Mittleren Osten und Südamerika von den Projekten von Right To Play. Dank einer schlanken Struktur und ehrenamtlich tätigen Mitarbeitenden fliessen mindestens 85 Prozent der Einnahmen direkt in die Spiel- und Sportprogramme in den Einsatzgebieten. Maximal 15 Prozent der Spenden werden für das Fundraising und die Administration verwendet.  

Hochauflösendes Bildmaterial und weitere Informationen zu Right To Play Switzerland stehen unter http://www.rp-press.com zum freien Download bereit. 

Quellenangabe Bildmaterial: Das Portrait von Fabienne Suter wurde von Right To Play Switzerland zur Verfügung gestellt und von Hans Rausser fotografiert. 

Kontakte für Fragen
Right To Play Switzerland
Bernadette Werder
Communication & Events
bwerder@righttoplay.com
Telefon: +41 44 562 28 62     

Medienstelle Right To Play Switzerland
Richterich & Partner
Irene Heimgartner
rtp@richterich-partner.ch
Telefon: +41 43 499 50 00  

Right To Play
Right To Play ist eine von weltweit rund 350 Athleten getragene, internationale humanitäre Organisation im Bereich Sport für Frieden und Entwicklung. Ziel der Spiel- und Sportprogramme ist es, für möglichst viele Kinder und Jugendliche in benachteiligten Regionen dieser Welt die positiven Werte des Sports erlebbar zu machen, deren gesunde Entwicklung zu fördern und dadurch stärkere Gemeinschaften zu bilden. Right To Play arbeitet sowohl mit nationalen als auch internationalen Sportverbänden wie beispielsweise dem Internationalen Skiverband (FIS), FC Chelsea, Swiss Cycling und dem Liechtensteinischen Skiverband (LSV) zusammen. 

Right To Play Switzerland
Right To Play hat Ende 2003 auch in Zürich eine Niederlassung eröffnet. Der Organisation steht das sogenannte «Board» vor, das sich aus Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Sport zusammensetzt. Unter der Leitung von David J. Blumer (Chief Investment Officer and Member of Executive Committee of Swiss Re) gehören der CEO und Eisschnelllauf-Olympiasieger Johann Olav Koss, EFG Bank-Verwaltungsratspräsident Jean Pierre Cuoni (Vice Chairman), der Anwalt Peter Ackermann, der Unternehmer Morten Kleven, Right To Play Switzerland Direktorin Barbara Keller, die Unternehmerin Karin Howell, Philippe Blatter (CEO von Infront Sports & Media Group), der Privatbankier Martin Bidermann sowie Ski-Olympiasieger und Weltmeister Bernhard Russi dem Vorstand an. Seit Ende Januar 2008 ist auch Adolf Ogi, alt Bundesrat und ehemaliger UNO-Sonderberater für «Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden», als Vorstandsmitglied bei Right To Play International tätig.