WAS IST SPORT FÜR ENTWICKLUNG UND FRIEDEN?

Sport für Entwicklung und Frieden bezieht sich auf den bewussten Einsatz von Sport, körperlicher Aktivität und Spielen zur Erreichung bestimmter Entwicklungs- und Friedensziele, im Besonderen der Millennium-Entwicklungsziele [Millennium Development Goals (MDGs)]. Erfolgreiche Entwicklungs- und Friedensprogramme durch Sport dienen dazu, die Rechte aller Mitglieder einer Gesellschaft durch die Teilnahme an Sport- und Freizeitaktivitäten umzusetzen. Wirksame Programme räumen Entwicklungszielen absichtlich den Vorrang ein und sind sorgfältig konzipiert, um umfassend zu sein. Diese Programme beinhalten die besten Werte des Sports, während sie die Qualität und Integrität von sportlichen Erfahrungen aufrechterhalten.

Erfolgreiche Entwicklungs- und Friedensprogramme durch Sport kombinieren Sport und Spiel mit anderen nichtsportlichen Komponenten zur Verbesserung der Effektivität. Sie erfolgen auf eine integrierte Weise mit anderen lokalen, regionalen und nationalen Entwicklungs- und Friedensinitiativen, sodass sie gemeinsam fördern. Durch die Programme sollen Teilnehmer und Gemeinschaften bestärkt werden, indem sie bei der Gestaltung und Ausführung der Aktivitäten mitwirken, indem sie lokale Kapazitäten aufbauen, allgemein anerkannte Prinzipien der Transparenz und Verantwortlichkeit befolgen und durch Zusammenarbeit, Partnerschaften und koordinierte Aktionen nach Nachhaltigkeit streben.

Sport allein kann jedoch keinen Frieden sichern oder komplexe soziale Probleme lösen. Stattdessen sollte Sport als ein sehr effizientes Werkzeug in einer Reihe von Entwicklungsinitiativen positioniert werden und sollte in einer ganzheitlichen und integrierten Art und Weise mit anderen Interventionen und Programmen zur Erreichung von optimalen Ergebnissen eingesetzt werden.

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